Vergleich von Brest und Trebnitz

Brest als das weißrussische „Tor zum Westen“

 

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Die Heilige Auferstehungskirche in Brest ist ein
religiöser Anziehungspunkt und besticht durch
ihre Architektur.                                Quelle: Wikipedia

(KK). Die Entstehung der der Stadt ist mit einer Legende verbunden: Ein reicher Reisender soll mit seinen Waren in den Sumpf des Flusses geraten sein. Es ist ihm schwer gelungen sein Boot ans Ufer zu bringen. Den Weg zum Ufer bedeckte der Mann mit Weidenzweigen (russ.  Beresta) und so rettete er sein Leben. Später baute er an diesem Ort eine kleine Kirche und nannte den Ort Berestje. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt 1019.
Im Laufe der Zeit hat sie viel durchlebt: Sie war ein Teil des Großfürstentums Litauen, befand sich zeitweise unter der russischen Herrschaft überstand die beiden Weltkriege. Heutzutage besitzt die westweißrussische Metropole eine wichtige Verkehrsbedeutung als „Tor zum Westen“.
Da Brest immer wieder im Zentrum der historischen Ereignisse stand, ist es reich an Sehenswürdigkeiten, wie die Brester Festung, einen Eispalast, und der neue Sportkomplex „Viktoria“. Die Vielfalt an Cafés, Clubs und  bunten Häusern geben der Stadt das Gefühl der Gemütlichkeit.

 

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           Das Schloss Trebnitz aus dem 19. Jahrhundert wird heute
           als eine interkulturelle Begegnungssstätte genutzt.
                                                                Quelle: Wikipedia

Ein Landstrich zwischen Polen und Berlin

(LT). Märkisch-Oderland ist ein Landkreis, der eine reiche geschichtliche, wirtschaftliche und kulturelle Tradition vorweisen kann. Fast 200.000 Menschen leben hier auf einer Fläche von rund 2128 km².  Seelow ist Sitz der Verwaltung und gleichzeitig Kreisstadt. Viele Touristen werden durch die Rad- und Wanderwege, sowie auch durch die vielen Badegewässern, die ausgedehnten Wälder und zahlreichen Schlösser angezogen. Bestechend ist das Angebot an Kultur und Bildung, etwa durch die Walter-Rathenau-Gedenkstätte mit Schloss, die Bockwindmühle in Wilhelmsaue und die Gedenkstätte Seelower Höhen. Diese waren Schauplatz der letzten großen Schlacht des Zweiten Weltkrieges zwischen der Wehrmacht und der Roten Armee.  Durch den Sieg auf den Seelower Höhen lag der Weg nach Berlin frei, so dass Stalins Truppen die Reichshauptstadt noch vor den West-Allierten erreichten. Die Forschung ist in Märkisch-Oderland ebenso heimisch wie auch viele freischaffende Künstler und Kunsthandwerker.