Sonntag 5. Juli 2009

Bei einigen um halb sieben, bei anderen etwas später, begann dann am Sonntag der nächste Tag. Heute wurden die Schüler in die Gruppen Internet/Dokumentation, Fotografie, Journalismus, Film/Video und Politikwissenschaften eingeteilt. Kaum in ihren einzelnen Räumen verschwunden, begannen die einzelnen Gruppen auch schon mit der Arbeit. In der Arbeitsgemeinschaft der Journalisten wurden erst einmal die Grundlagen des Journalismus geklärt. An eine Tafel schrieben die Teilnehmer alle Begriffe, die sie damit verbinden und klärten sie gleich darauf mit Hilfe ihres Leiters Markus. Anschließend durften die angehenden Journalisten selbst ein Bild darüber malen, wie sie sich einen Reporter vorstellen. Bei der Auswertung davon kam dann heraus, dass die meisten eine falsche Vorstellung von Journalisten hatten. Mit Lernspielen wurde den Schülern klar gemacht, dass die Fragestellungen bei einem Interview sehr wichtig sind. So lernten sie die richtigen Fragen zu stellen, die sie für Morgen brauchen würden, denn sie sollten in Berlin Passanten befragen und haben diese Interviews damit vorbereitet.

arbeit

In der Arbeitsgemeinschaft Video/Film begannen die Schüler ebenfalls mit dem Grundlagenwissen. Zuerst klärten sie das sogenannte Filmverständnis, welches die Idee des Films, das visuelle Konzept, die technischen Voraussetzungen und zum Beispiel den Aufwand einer Produktion beinhaltete. Dann klärte Kiril mit ihnen noch die Grundvoraussetzungen für einen Film. Es fielen Begriffe wie Drehbuch, Schauspieler, Crew, Set-runner, Kameramann, Regisseur und Produzent. Des Weiteren entschied sich die Gruppe allgemeine Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Weißrussland und Ideen für einen Videodreh zu sammeln und alles dann auszuwerten. Später probten sie noch ein Interview, in dem sie auch die Technik selbst geführt haben.

trebnitz

Die Fotogruppe hatte zu Beginn ganz andere Probleme, denn die technische Ausstattung der Teilnehmer war nicht ideal um möglichst schnell voranzukommen. Dennoch gab der Leiter der Gruppe, Peter, sich alle Mühe um die Schüler bei Laune zu halten und schickte sie oft zum fotografieren aus. Zuerst machten sie Bilder vom Dorf Trebnitz und dann vom Schloss. Diese wurden gemeinsam ausgewertet und kritisiert, sodass die Schüler wussten, wie sie die nächsten Fotos machen mussten.

Bei der Gruppe Politikwissenschaften fand zunächst eine Themenbesprechung zu, zum Beispiel, Auslandsstudien statt. Die Deutschen und Weißrussen erklärten ihre Ansicht darüber und diskutierten miteinander. Danach sahen sie einen Film über die Besonderheiten Deutschlands, der von Ausländern gedreht wurde, die hier leben. Später begannen sie ein Spiel, in dem es darum ging, dass die Deutschen Schüler Weißrussland vorstellen und die weißrussischen Deutschland. Dabei haben sie kleine Vorträge vorbereitet, die sie im Schloss vorführten.